UNSER FORTSCHRITTLICHER BILDUNGSANSATZ ERMÖGLICHT DEN LERNENDEN, SICH ENTFALTEN ZU KÖNNEN.
Wir sind überzeugt, dass Lernen am besten gelingt, wenn Schüler*innen die Freiheit haben, ihren eigenen Leidenschaften zu folgen. Unsere Unterrichtsmethode unterstützt daher interessengeleitetes Lernen. In kleinen Klassen gehen Lehrpersonen gezielt auf die Stärken, Fähigkeiten und individuellen Lernbedürfnisse der einzelnen Schüler*innen ein.
PERSÖNLICHE LERNATMOSPHÄRE DURCH KLEINE KLASSEN
Die Ecole d’Humanité hat ein Betreuungsverhältnis von 1:6, und die meisten Klassen bestehen aus etwa sechs Schüler*innen. Diese kleinen Lerngruppen ermöglichen eine individuelle Betreuung, da Lehrpersonen die Inhalte gezielt auf die Interessen, Fähigkeiten und Lernbedürfnisse jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin abstimmen. Kleine Klassen fördern vertieftes Lernen mit mehr Raum für Fragen, Diskussionen, Entdeckungen und inspirierende Abweichungen vom Plan.
Auch ausserhalb des Unterrichts sind die Lehrpersonen an der Ecole d’Humanité gut erreichbar. Schüler*innen besprechen Anliegen beim Mittagessen mit ihrer Studienberatung, treffen sich im Learning Center mit ihrer Mathematiklehrperson zur Unterstützung oder entwickeln auf einer Wanderung gemeinsam mit der Englischlehrperson Ideen für eine Thesis.
LERNEN AUS LEIDENSCHAFT
Lernen gelingt am besten, wenn Schüler*innen intrinsisch motiviert sind. Unsere Klassen sind wie Universitätsseminare aufgebaut und thematisch entlang von Fragestellungen organisiert. In innovativen Kursen wie The Physics of Bridges, Science and Society oder Identity and Belonging in English Literature dient ein fesselndes Thema als Rahmen, um zentrale Inhalte zu erarbeiten – von Textaufbau bis hin zu thermodynamischen Grundprinzipien.
Schüler*innen werden ermutigt, Fragen zu stellen und ihren eigenen Interessen nachzugehen, während sie sich vertieft mit einem Fachgebiet auseinandersetzen.
Darauf aufbauend erschliessen sie individuelle Interessensfelder und entwickeln zentrale Kompetenzen wie kritisches Denken, analytisches Arbeiten und die Anwendung der wissenschaftlichen Methode. Gleichzeitig vertiefen sie grundlegende Fähigkeiten wie das Schreiben von Texten, das Recherchieren sowie das adressatengerechte Präsentieren von Inhalten.
SINNVOLLES FEEDBACK
An der Ecole d’Humanité erhalten Schüler*innen differenziertes, präzises und handlungsorientiertes Feedback in Form von ausführlichen Lernberichten statt klassischer Noten. In regelmässigen Gesprächen mit Lehrpersonen reflektieren sie ihren Lernstand und gewinnen Einblicke in ihre individuellen Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten. Das Feedback ist auf die persönlichen Ziele, Bedürfnisse und Fähigkeiten jeder einzelnen Person abgestimmt und unterstützt sie dabei, ihr volles Potenzial zu entfalten.
Feedback erfolgt bei uns in mehrere Richtungen: zwischen Lehrpersonen und Schüler*innen, von Schüler*innen zu Lehrpersonen sowie unter den Schüler*innen selbst. Im Rahmen unseres Selbstreflexionsprozesses werden die Schüler*innen dabei angeleitet, ihren eigenen Lernfortschritt bewusst einzuschätzen. Sie lernen zudem, konstruktives Feedback zu geben und anzunehmen – insbesondere von Mitschüler*innen, die aufgrund des gemeinsamen Lernalltags Entwicklungen und Beiträge zur Lerngemeinschaft besonders gut wahrnehmen können.
INDIVIDUELL GESTALTETER LEHRPLAN
An der Ecole d’Humanité gestalten Schüler*innen ihren Bildungsweg aktiv mit. Akademische Mentor*innen begleiten sie dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und ihren persönlichen Lernweg gezielt zu entwickeln. So wird sichergestellt, dass die individuellen Interessen, akademischen Ziele und Lernbedürfnisse jeder einzelnen Person im persönlichen Kursplan berücksichtigt werden.
Mit zunehmender akademischer Reife erhalten Schüler*innen die Möglichkeit, eigenständige Studienprojekte zu verfolgen, begleitet und unterstützt von einer beratenden Lehrperson.
VERTIEFTE AUSEINANDERSETZUNG MIT DEN KERNFÄCHERN
Wir glauben an die Kraft des vertieften Lernens. An der Ecole d’Humanité widmen sich Schüler*innen an sechs Vormittagen pro Woche intensiv drei zentralen akademischen Fächern.
In der Regel bearbeiten Schüler*innen den Stoff eines ganzen Schuljahres in einem Fach innerhalb von ein oder zwei Trimestern. Thematisch aufgebaute Inhalte fördern fächerübergreifende Zusammenhänge und helfen dabei, vorhandenes Wissen zu vernetzen – und erfüllen dabei zugleich alle Anforderungen eines klassischen, universitätsvorbereitenden Lehrplans.
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