LEBEN IM INTERNAT AN DER ECOLE

Die Ecole d’Humanité ist eine kleine, offene internationale Schule. An der Ecole findet jede*r seinen Platz – und es gibt Platz für alle. Unsere Schüler*innen leben in verschiedenen Wohnhäusern auf dem Campus, in gemischtgeschlechtlichen Wohngruppen von sechs bis zwölf Personen.

Die Zimmer im Internat sind schlicht und zugleich gemütlich und bieten einen eindrucksvollen Blick auf die umliegende Berglandschaft. Die meisten Schüler*innen wohnen in Doppelzimmern und teilen sich ihr Zimmer mit einer*m Mitbewohner*in.

Das Internatsleben an der Ecole

GEMEINSCHAFT. ECOLE-FAMILIEN. CAMPUS.

Die Ecole d’Humanité ist ein kleines privates Internat auf dem Hasliberg in der Schweiz. Wir bieten eine reformpädagogische Erziehung, in der Gemeinschaft zu den zentralen Werten zählt. Wir wissen, dass Schüler*innen dann aufblühen, wenn sie sich zugehörig fühlen und von einer ermutigenden, fürsorglichen Gemeinschaft getragen werden. Die Ecole ist eine eng verbundene Gemeinschaft, in der Unterschiede wertgeschätzt werden und Zusammenhalt wie auch Freude einen hohen Stellenwert haben.
Die Schüler*innen leben in kleinen, unterstützenden Ecole-Familien mit sechs bis zwölf Jugendlichen, begleitet von zwei bis drei sogenannten Familienhäuptern (Hauseltern). Diese stehen für regelmässige Check-ins, ein offenes Ohr oder auch mal ein gemeinsames Feiern zur Seite.
Unser Campus umfasst unterschiedliche Wohnhäuser im Schweizer Stil, in gemischtgeschlechtlichen Wohngruppen. Die Internatszimmer sind gemütlich und bieten Ausblicke auf das beeindruckende Bergpanorama. Die meisten Schüler*innen wohnen in Doppelzimmern und teilen sich ihr Zimmer mit einer*m Mitbewohner*in.

Singgemeinde und Gemeinschaftszugehörigkeit an der Ecole
Lagerfeuer an der Ecole Familienabend
Campus der Ecole d’Humanité

Als reformpädagogisch und ganzheitlich ausgerichtete Internatsschule ermutigt die Ecole d’Humanité Schüler*innen, sich sowohl geistigen, kreativen, sozialen als auch sportlichen Interessen zu widmen. Ebenso wichtig ist uns die Verbindung zur Natur: Zeit in der eindrucksvollen Landschaft der Schweizer Alpen gehört selbstverständlich zum Alltag an der Ecole.
Der Vormittag ist dem akademischen Unterricht in kleinen, konzentrierten Lerngruppen gewidmet. Am Nachmittag gehen Schüler*innen im Rahmen des Nachmittagsprogramms künstlerischen, sportlichen und gemeinschaftlichen Interessen nach. Die Abende sind für Hausaufgaben, gemeinsame Aktivitäten und Zeit in den Ecole-Familien reserviert.

EIN TYPISCHER TAG AN DER ECOLE

„Unser tiefstes Bedürfnis ist Gemeinschaft und tragfähige Beziehungen zu anderen Menschen – genau das bietet die Ecole. Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind grosszuziehen; ebenso braucht es eine Gemeinschaft gemeinsamer Werte, damit junge Menschen in sich selbst sicher werden. Genau das geschieht an der Ecole. Und dadurch fällt es ihnen leichter, hinauszugehen in die Welt und sie mitzugestalten.“

— Dr. Mark Morrison-Reed, ehemaliger Schüler und Lehrer, Autor und Redner

WOCHENENDAKTIVITÄTEN, VERPFLEGUNG & DIGITALE ACHTSAMKEIT

Wochenendaktivitäten an der Ecole

WOCHENENDEN

Der Samstag beginnt mit dem grossen Putz – einer gemeinsamen Reinigungsaktion auf dem ganzen Campus. Anschliessend treffen wir uns zur Singgemeinde, dem gemeinsamen Singen der ganzen Schule, gefolgt von zwei akademischen Kursen.
Am Nachmittag finden Aktivitäten statt, bei denen Lehrpersonen und Schüler*innen gemeinsam sogenannte „Offers“ organisieren: Sie laden die Gemeinschaft zum gemeinsamen Kuchenbacken ein, gehen zusammen in den Skatepark, schauen einen Film oder spielen eine ausgedehnte Runde Capture the Flag. Im Winter verbringen viele Schüler*innen den Samstagnachmittag im Skigebiet, das nur wenige Gehminuten vom Campus entfernt liegt.

Am Sonntag dürfen unsere Schüler*innen ausschlafen, bevor wir uns zu einem traditionellen Schweizer Brunch treffen. Die Nachmittage stehen zur freien Verfügung – für Lernen, Aktivitäten, gemeinsames Zeitverbringen oder Skifahren.
Am Sonntagabend kommt die Schulgemeinschaft zur Andacht zusammen. In diesem schulweiten Treffen, das von Schüler*innen und Lehrpersonen gestaltet wird, setzen wir uns mit aktuellen Themen oder Ereignissen auseinander. Der Tag endet mit einem **Familientreffen** und der gemeinsamen Vorbereitung auf die kommende Woche.

Essen an der Ecole

LEBENSMITTEL

Die Mahlzeiten an der Ecole d’Humanité sind ausgewogen, saisonal und werden mit frischen, lokalen Zutaten zubereitet, die grösstenteils aus der Schweiz stammen. Zu jeder Mahlzeit gibt es eine vegetarische Option, besondere Ernährungsbedürfnisse werden berücksichtigt. Das an der Ecole servierte Fleisch stammt ausschliesslich aus der Region, der Fisch ist MSC-zertifiziert.
Frühstück, Mittag- und Abendessen werden im **Esssaal**, unserem gemeinschaftlichen Speiseraum, in familiärer Atmosphäre serviert. Die Schüler*innen essen in ihren Ecole-Familien zusammen und teilen bei einer gemeinsamen Mahlzeit die Höhen und Tiefen ihres Tages. 

Am Vormittag gibt es einen Znüni, und über den ganzen Tag hinweg stehen Körbe mit frischem Obst bereit. Der Mittwoch ist **Familienabend**: An diesem Abend treffen sich die Schüler*innen in ihren Ecole-Familien, um gemeinsam zu kochen – sei es ein aufwendiges Menü oder ein geliebtes Comfort Food. Danach wird häufig noch etwas gemeinsam etwas unternommen.

BEWUSSTE MEDIENNUTZUNG

Wir legen großen Wert auf einen bewussten Umgang mit Technologie. Unser Ziel ist es, Schüler*innen mit den Werkzeugen, dem Wissen und den Fähigkeiten auszustatten, die sie brauchen, um im 21. Jahrhundert selbstbewusst ihren Weg zu gehen. Gleichzeitig schaffen wir bewusst Räume und Zeiten, in denen sie sich von digitalen Geräten lösen und sich wieder stärker mit ihrer Umwelt verbinden können.
Schüler*innen erhalten Zeit und Ausstattung, um digitale Kunstwerke zu schaffen, Code zu schreiben oder neue Ideen und Geräte zu entwerfen. Ebenso wichtig sind Phasen ganz ohne Bildschirm – für Gespräche mit Freund*innen, Zeit in der Natur oder konzentriertes Lernen.

INTERNATSREGELN

An der Ecole d’Humanité glauben wir an Freiheit und klare Grenzen. Unsere Schüler*innen erhalten vielfältige Möglichkeiten zur akademischen und persönlichen Entwicklung, zu Selbstentfaltung und zum Entdecken – eingebettet in den verbindlichen Rahmen der Regeln unseres Internats. 

An der Ecole sind Drogen, Alkohol und Tabak nicht erlaubt. Ein bewährtes Interventionskonzept unterstützt Schüler*innen dabei, sich der Konsequenzen ihres Handelns bewusst zu bleiben und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

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