EINE GEMEINSCHAFTSORIENTIERTE SCHULE
Die Ecole d’Humanité ist eine reformpädagogische, internationale Schule, in der Gemeinschaft im Zentrum der gelebten Werte steht. Sie ist eine unterstützende, generationenübergreifende Gemeinschaft von Lernenden und Pädagog*innen aus unterschiedlichen Kulturen und mit vielfältigen Hintergründen.
Gemeinsame Zeit und gemeinsames Erleben haben einen hohen Stellenwert und stärken das Gefühl von Zugehörigkeit. Schüler*innen gestalten den Rhythmus und den Geist der Gemeinschaft aktiv mit. Ein demokratisches Miteinander, in dem alle Stimmen zählen und Beteiligung ausdrücklich erwünscht ist, prägt das Zusammenleben an der Ecole.
Die Ecole d’Humanité unterstützt Schüler*innen darin, sich klar auszudrücken, für ihre Bedürfnisse einzustehen und ihre Sichtweisen zu vertreten. Sie lernen, Anliegen respektvoll einzubringen, Konflikte anzusprechen und gemeinsam kreative Lösungen zu entwickeln.Dies geschieht sowohl informell innerhalb der Ecole-Familien als auch strukturiert in gemeinschaftlichen und von Schüler*innen geleiteten Schulversammlungen. Alle Lehrpersonen an der Ecole sind in der Methode der Theme Centered Interaction (TCI) ausgebildet; deren Prinzipien dienen als Leitlinie für unsere Kommunikation.
An der Ecole gibt es zwei zentrale Schüler*innengremien, die eine wichtige Rolle im schulischen, politischen und sozialen Leben spielen: Das **Polygon** (Schüler*innenrat) und der **Vertrauensrat** (Beratung durch Gleichaltrige).
Das Polygon trifft sich regelmässig, um Initiativen zu besprechen und Aktivitäten zu planen. Die beteiligten Schüler*innen bringen Anliegen aus der Schülerschaft ein und setzen sich dafür ein, schulische Abläufe und Regelungen konstruktiv weiterzuentwickeln.
Die Schulgemeinde ist ein von Schüler*innen geleitetes Treffen und bietet Raum für den schulweiten Austausch. Wichtige Themen werden diskutiert, Anliegen eingebracht und Fragen gestellt. Alle Schüler*innen sind ausdrücklich eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.
In der Schulgemeinde lernen Ecolianer*innen, sich mutig vor ihre Mitschüler*innen zu stellen und Themen zu diskutieren, die für die Gemeinschaft relevant sind.
GEMEINSCHAFT & KOMMUNIKATIONSKOMPETENZEN
VON SCHÜLER*INNEN GELEITETE GEMEINSCHAFTSGRUPPEN
Schüler*innen an der Ecole sind engagierte und einfallsreiche Gestalter*innen des Gemeinschaftslebens. Sie werden ermutigt, von Schüler*innen initiierte Gruppen ins Leben zu rufen, Wochenendaktivitäten anzubieten oder im Rahmen unseres Nachmittagsprogramms sogar eigene Kurse zu leiten.
Durch Initiativen wie von Schüler*innen geleitete Unterstützungsgruppen, Gruppen zur Interessenvertretung und Beratung durch Gleichaltrige kommen unsere Schüler*innen zusammen, um sich gegenseitig zu stärken, ein offenes Ohr anzubieten oder sich gemeinsam für positive Veränderungen einzusetzen und die Gemeinschaft weiterzuentwickeln.
Diese von Schüler*innen getragenen Gemeinschaftsgruppen eröffnen wertvolle Führungserfahrungen, stärken Kommunikationskompetenzen und vermitteln Fähigkeiten in der Interessenvertretung, die junge Menschen weit über ihre Zeit an der Ecole hinaus begleiten.
Ein Ort für alle
Die Ecole d’Humanité ist ein aussergewöhnlich offener und einladender Schulcampus. Unterschiede werden wertgeschätzt, Selbstentfaltung wird ermutigt, und vielfältige Lebensweisen haben bei uns ihren Platz. Die Schule versteht Vielfalt umfassend – von kultureller Herkunft bis hin zu unterschiedlichen Geschlechtsidentitäten.
An der Ecole d’Humanité gibt es Raum für alle, und jede*r findet seinen Platz. Viele Schüler*innen berichten, wie leicht es ihnen fällt, an der Ecole Freundschaften zu knüpfen, und Alumni bestätigen, dass diese oft ein Leben lang bestehen bleiben.
ENGAGEMENT FÜR DIE GEMEINSCHAFT – MITEINANDER UND FÜREINANDER
Jede*r Schüler*in der Ecole d’Humanité engagiert sich jährlich mindestens 30 Stunden für die Schule und die umliegende Gemeinschaft. In den Gruppen für gemeinschaftliches Engagement leisten Schüler*innen konkrete Beiträge zur Gestaltung des Schullebens und setzen sich zugleich für Anliegen ausserhalb des Campus ein.
Jede*r Schüler*in beteiligt sich an mindestens einer Gruppe, viele engagieren sich in mehreren. Zahlreiche Treffen werden eigenständig von Schüler*innen organisiert und geleitet. Alle Gruppen fördern soziales Lernen, die Übernahme von Verantwortung für die Gemeinschaft und die Bedeutung des Einsatzes für andere.
3. bis 7. Oktober | Ab 500 $